Hexe Kaukau





Hexe Kaukau
Und in dem dunklen, dunklen Haus da war ein dunkler, dunkler Keller.



Klick! Klick! Klack!
Hm, wie geht das???
Ah! Ich muss diesen Button anklicken.
Okay!
Sie war eine lebhafte, schlanke Frau mit schwarzen Zausehaaren, stachelbeergrünen Funkelaugen und einem großen Mund. Dass sie eine gefährliche Hexe war, sah ihr niemand an.
"Dublettensalat noch mal!" schimpfte sie, weil plötzlich der Bildschirm dunkel wurde. Draußen tobte ein Gewitter. Ganz in der Nähe schlugen Blitze ein. Kein Wunder, jetzt war der Strom ausgefallen. In ihrem Arbeitszimmer im Keller war es nun finster wie in einer Fledermaushöhle.
Die Hexe Kaukau tappte im Dunklen nach oben in die Küche, wo sie eine Kerze suchte und anzündete.
Der Lichtschein flackerte gespenstisch über die Wände, als sie zur Haustür schlurfte.
Kaum hatte sie die Tür geöffnet, verfing der Wind sich in ihrem Haar. Regen prasselte auf ihre lilagepunkteten Hausschuhe.
Nirgendwo leuchtete ein Licht in der Dunkelheit, bis auf die wenigen Sterne, die durch den wolkenschweren Nachthimmel lugten.
"Herrliches Wetter", schwärmte die Hexe.
"Am liebsten würde ich ausgehen, aber die Arbeit wartet. Hoffentlich kommt dieser elende Strom bald wieder zurück."
Huiii!
